Red Fire Garnele
Neocaridina davidi var. red
Die Klassikerin. Knallrot, robust, vermehrungsfreudig und der Grund, warum der Fischer nie mehr fischen ging.
Alle Farbschläge sind dieselbe Art: Neocaridina davidi. Robust, anfängertauglich, ohne Heizung zu halten und vermehrungsfreudig. Der Unterschied liegt vor allem in der Farbe. Kaufen kannst du sie bei Schweizer Züchterinnen und Züchtern auf dem kostenlosen Marktplatz, meist ab zehn Tieren pro Gruppe, weil Garnelen in Gruppen ruhiger sind.
14 Steckbriefe
Neocaridina davidi var. red
Die Klassikerin. Knallrot, robust, vermehrungsfreudig und der Grund, warum der Fischer nie mehr fischen ging.
Neocaridina davidi var. red sakura
Rot mit Charakter: leicht gemustert, ein bisschen transparent, dafür umso lebhafter.
Neocaridina davidi var. yellow
Zitronengelb mit Neonstreifen auf dem Rücken. Für Leute, die Grau im Wohnzimmer haben.
Neocaridina davidi var. red rili
Roter Kopf, roter Schwanz, durchsichtige Mitte. Diese Garnele trägt ein Tattoo.
Neocaridina davidi var. orange
Mandarinen-Orange, deckend und leuchtend. Die gute Laune unter den Garnelen.
Neocaridina davidi var. blue jelly
Hellblau und leicht durchscheinend, wie ein Gummibärchen mit Beinen.
Neocaridina davidi var. green
Jadegrün, deckend, und die einzige Garnele, die sich im Moos wirklich tarnen kann.
Neocaridina davidi var. chocolate
Dunkle Schokolade mit zehn Beinen. Edel, ruhig, unterschätzt.
Neocaridina davidi var. carbon rili
Schwarzer Kopf, schwarzer Schwanz, blaue Mitte. Die Stammmutter aller blauen Garnelen.
Neocaridina davidi var. blue dream
Tiefes Königsblau, deckend bis in die Beine. Diese Farbe ist kein Filter.
Neocaridina davidi var. bloody mary
Rot von innen. Die Farbe sitzt im Gewebe, nicht in der Schale.
Neocaridina davidi var. black
Lackschwarz, deckend, glänzend. Der Smoking unter den Garnelen.
Neocaridina davidi var. red
Die Set-Idee für den ersten Fang: zehn Tiere einer Farbe und etwas Moos. Wie ein Händler sein Set zusammenstellt, steht im Inserat.
Neocaridina davidi
Rot, Gelb und Blau als Set-Idee: drei Farben für drei kleine Becken. Wie ein Händler sein Set zusammenstellt, steht im Inserat.
Wenn du zum ersten Mal Garnelen hältst, nimm Red Fire oder Yellow Fire. Beide sind günstig, extrem robust und vermehren sich zuverlässig. Wenn dabei etwas schiefgeht, tut es weniger weh als bei einer Bloody Mary.
Willst du Farbe, die im Becken sofort auffällt, ist Blue Dream die richtige Wahl. Sie braucht dunklen Bodengrund, sonst wirkt das Blau blass. Für ein helles Becken mit hellem Sand ist Black Rose spannender.
Ein Becken, eine Farbe. Verschiedene Neocaridina-Farbschläge kreuzen sich untereinander. Die Nachkommen werden nach zwei bis drei Generationen wieder braun und wild gefärbt. Das schadet den Tieren nicht, aber deine Farbe ist weg. Wenn du bunt willst, halte die Farben in getrennten Becken oder nimm bewusst den bunten Mix und akzeptiere die Mischlinge.
Als Faustregel: zehn Tiere für ein Becken ab 20 Litern, zwanzig für 40 bis 60 Liter. Weniger als zehn ist keine Gruppe, sondern eine Zufallsauswahl. Bei zehn Tieren sind statistisch beide Geschlechter dabei, und sie zeigen ihr normales Verhalten statt sich zu verstecken. Nach oben ist wenig Grenze gesetzt, Neocaridina regulieren ihre Dichte über das Futterangebot selbst.
Alle Angaben zu Wasserwerten, Beckengrösse und Vergesellschaftung stehen auf jeder Artenseite. Kaufen kannst du die Tiere bei Schweizer Züchterinnen und Züchtern auf dem Marktplatz. Wer es ausführlicher will, liest den Haltungsratgeber.