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Garnelenfischer

Neocaridina Garnelen: Farbschläge im Überblick

Alle Farbschläge sind dieselbe Art: Neocaridina davidi. Robust, anfängertauglich, ohne Heizung zu halten und vermehrungsfreudig. Der Unterschied liegt vor allem in der Farbe. Kaufen kannst du sie bei Schweizer Züchterinnen und Züchtern auf dem kostenlosen Marktplatz, meist ab zehn Tieren pro Gruppe, weil Garnelen in Gruppen ruhiger sind.

14 Steckbriefe

Welcher Farbschlag passt zu dir?

Wenn du zum ersten Mal Garnelen hältst, nimm Red Fire oder Yellow Fire. Beide sind günstig, extrem robust und vermehren sich zuverlässig. Wenn dabei etwas schiefgeht, tut es weniger weh als bei einer Bloody Mary.

Willst du Farbe, die im Becken sofort auffällt, ist Blue Dream die richtige Wahl. Sie braucht dunklen Bodengrund, sonst wirkt das Blau blass. Für ein helles Becken mit hellem Sand ist Black Rose spannender.

Ein Becken, eine Farbe. Verschiedene Neocaridina-Farbschläge kreuzen sich untereinander. Die Nachkommen werden nach zwei bis drei Generationen wieder braun und wild gefärbt. Das schadet den Tieren nicht, aber deine Farbe ist weg. Wenn du bunt willst, halte die Farben in getrennten Becken oder nimm bewusst den bunten Mix und akzeptiere die Mischlinge.

Wie viele Garnelen brauche ich?

Als Faustregel: zehn Tiere für ein Becken ab 20 Litern, zwanzig für 40 bis 60 Liter. Weniger als zehn ist keine Gruppe, sondern eine Zufallsauswahl. Bei zehn Tieren sind statistisch beide Geschlechter dabei, und sie zeigen ihr normales Verhalten statt sich zu verstecken. Nach oben ist wenig Grenze gesetzt, Neocaridina regulieren ihre Dichte über das Futterangebot selbst.

Alle Angaben zu Wasserwerten, Beckengrösse und Vergesellschaftung stehen auf jeder Artenseite. Kaufen kannst du die Tiere bei Schweizer Züchterinnen und Züchtern auf dem Marktplatz. Wer es ausführlicher will, liest den Haltungsratgeber.